Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun dann verwandelt sich das Antlitz der Erde (Sprichwort aus Afrika)
Kleinbauern säen die Zukunft
Kleinbäuerliche Strukturen stärken - Ernährungssouveränität sichern
Samstag, 12. Mai, ab 10 Uhr, Weltladen Gerberau
Fairkostung und Kurzfilme zum Fairen Handel
Donnerstag, 17. Mai, 19:30 Uhr, Weltladen Gerberau
„Economics of Happiness“ Filmvorführung und Diskussion
Mittwoch, 23. Mai, 19:30 Uhr, Weltladen Gerberau
Original Food – Eine Fairhandels-Importorganisation stellt sich und ihre Handelspartner vor
Ein Mal im Monat informiert der Weltalden Gerberau in Radio Dreyeckland über verschiedene Themen des Fairen Handels.
Die dritte Sendung läuft am Dienstag, den 05.06 um 16h in Radio Dreyeckland auf 102,3.
Danke an alle Beteiligten!
Am 13.06 um 19h30 - Interessierte sind herzlich willkommen!
Das Aktionswochenende - Am Freitag, 20. und Samstag, 21. April - zum Thema Nachhaltigkeit richtet seinen Blick auf die Ende Juni in Rio de Janeiro stattfindende UN Konferenz zur nachhaltigen Entwicklung. Dort fand vor 20 Jahren der erste große Erdgipfel der Vereinten Nationen statt, bei dem ein umfassender Fahrplan für den Schutz der Umwelt und eine zukunftsfähige und gerechte Entwicklung für alle erarbeitet wurden. Das Aktionswochenende soll gerade die vielen Bemühungen, Aktionen, Angebote und Veränderungen vor Ort, also auf lokaler Ebene, würdigen und diese einem möglichst bereiten Publikum bekannter machen. Auch wir hier in Freiburg haben die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg genutzt, um in einem breiten Bündnis, unter dem Motto ’Die Zukunft, die WIR wollen’, die unterschiedlichsten Angebote, Aktionen und Veranstaltungen vorzubereiten und zu einem spannenden Wochenende zusammen zu fassen. Ziel der Nachhaltigkeitstage ist unter anderem auch, das Bemühen und die Debatte um ein ’Zukunftsfähiges Freiburg’ wieder auf eine breitere Basis zu stellen.
Bei uns im Laden: Freitag, 20. April ab 11 Uhr Faire Verkostung in den Freiburger Weltläden Herdern (Urbanstraße 15) und Gerberau (Gerberau 12) sowie im Salzladen Littenweiler (Kapplerstraße 31)
Die Pflegeserie BioNatyr von El Puente für den verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur.
Inspiriert von den jahrhundertealten Traditionen aus Afrika, Asien und Südamerika bietet die Pflegeserie Bio Natyr wirksame Naturkosmetik mit Heilpflanzen aus aller Welt. Natürlich Inhaltsstoffe stärken die Haut von innen heraus. Die ausgewählten Wirkstoffe stammen zu einem hohen Anteil aus kontrolliert biologischen Anbau.
Der Hauptanteil der BioNatyr-Inhaltsstoffe stammt aus Fairem Handel. Für die Produzenten bedeutet dies höhere Preise, Vorfinanzierungen, langfristige Partnerschaften sowie bessere Abeis-und-Lebensbedingungen.
Faire Zutaten:
Aloe Vera aus Thailand, Arganöl aus Marokko, Hibiskus aus Kenia, Kardamomöl aus Ecuador, Waschnuss aus Indien, Sheabutter aus Ghana, Sesamöl aus Nicaragua und Ylang Ylang aus Madagaskar.
Die Produkten sind ohne Silikone, Parabene, Farbstoffe, künstliche Duftstoffe oder Erdölnebenprodukte. Sie sind Nickelfrei und ohne gentechnisch veränderte Organismen (GVO-frei).
Mehr Info unter: [http://www.el-puente.de]
Egal auf welchem Kontinent oder in welchem Land: Menschen wollen mit ihrer Arbeit mindestens so viel verdienen, dass sie davon leben können.
Wenn ein Bauer trotz harter körperlicher Arbeit seine Familie nicht ernähren kann, dann liegt das zum Teil auch an ungerechten Welthandelsstrukturen. Im Fairen Handel sind die Strukturen anders: Die Produkte werden zu fairen Bedingungen hergestellt und importiert. Im Mittelpunkt stehen die Produzentinnen und Produzenten, denn: Der Faire Handel ist mehr als Import und Vertrieb von Produkten. Er gibt den Menschen hinter den Produkten ein Gesicht. Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern, ist das Ziel des Fairen Handels.
„Fairer Handel heißt für uns, dass wir Arbeit und Verdienstmöglichkeiten haben, so dass wir unsere Kinder zur Schule schicken können. Von unserem Verdienst haben wir in der Gruppe ein gemeinsames Konto angelegt, und wir alle entscheiden, wer davon einen Kredit bekommen kann. Wir wollen kein Mitleid, sondern Arbeit, die wir in Würde verrichten können. Wir haben nun auch eigene Arbeitsräume, wo die Arbeitsbedingungen gut sind.“ (Sunita, Schatzmeisterin der Gruppe Taja16, TARA Projects, Indien.) Aus: Die Wirkungen des Fairen Handels, S. 5...weiter auf: [http://www.fairtrade.de]
"Der Faire Handel ist ein alternativer Ansatz zum konventionellen Welthandel: Eine Handelspartnerschaft für eine nachhaltige Entwicklung für ausgeschlossene und benachteiligte Produzenten. Mittel dazu sind bessere Handelsbedingungen, Bewusstseinsbildung und Kampagnen." FINE 2001
Ziele des Fairen Handels
Erhöhung des Auskommens und Wohlergehens der Produzenten durch Verbesserung des Marktzugangs, Stärkung der Produzenten-Organisationen, Zahlung besserer Preise und Gewährung von Kontinuität in der Handelsbeziehung.
Förderung der Entwicklungs-Chancen für benachteiligte Produzenten, besonders Frauen und Ureinwohnern sowie der Schutz von Kindern vor Ausbeutung im Produktionsprozess.
Stärkung des Bewusstseins unter den Verbrauchern bezüglich der negativen Auswirkungen des Welthandels auf die Produzentinnen und Produzenten, so dass sie ihre Kaufkraft positiv einsetzen können.
Vorleben eines Beispiels der Partnerschaft im Handel mittels Dialog, Transparenz und Respekt.
Durchführung von Kampagnen für Änderungen bei den Regeln und Praktiken des konventionellen Welthandels.
Wahrung der Menschenrechte durch die Förderung sozialer Gerechtigkeit, umweltfreundlicher Praktiken und wirtschaftlicher Sicherheit.
Da die Handelspartner aus unterschiedlichem kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Umfeld kommen und auch die verschiedenartigsten Produkte herstellen, müssen die Richtlinien für den Handel flexibel sein und für die entsprechenden Handelsbeziehungen ausformuliert und präzisiert werden.
Mit einer metallverarbeitenden Werkstatt in Bogotá, Kolumbien, vereinbarte GLOBO 2007, dass Jugendliche (ehemalige Straßenkinder) beim Sammeln von Alteisen unterstützt werden, indem ihnen eine bestimmte Mengenabnahme garantiert wird. Ein immer größer werdender Anteil der Wand- und Standuhren mit der Aufschrift »Oxidos« (die Rostigen) soll dann das Ergebnis dieser Altmetallsammlung sein. 2008 wurde damit begonnen.
Nach einem weiteren Besuch und Gesprächen vor Ort sieht es Anfang 2009 so aus: es gibt 30 Mitarbeiter/innen, darunter ein Drittel junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 21 Jahren, die in dieser Werkstatt ihre Ausbildung als Facharbeiter/in durchlaufen. Alle erhalten neben dem Lohn und der Versicherung für ärztliche Versorgung und Rente auch eine Beteiligung am Gesamtgewinn eines Jahres. Kriterien für die Höhe der Zuteilung: Dauer der Zugehörigkeit zum Betrieb, Beurteilung der Arbeitsqualität (wenig Ausschuss) und die familiäre Situation.
Im Falle einer Geburt werden einfache Arbeitsgänge als Heimarbeit ins Haus der jungen Mutter gegeben, die auf diese Weise dem Betrieb verbunden und weiterhin unter dem Schutz der sozialen Absicherung bleibt. Diese Art Arbeitsverhältnis nennt sich »Satellit«. Im Januar 2009 sind es sechs »Satelliten«.
Die soziale Ausrichtung dieser Werkstatt kann als vorbildlich bezeichnet werden.
Das Monitoring vor Ort übernimmt eine langjährige Vertrauensperson der Einrichtung ANAIDA, die seit rund zwanzig Jahren als Werkstatt und Schutzeinrichtung für misshandelte Frauen aktiv ist.
Diese Uhrenwerkstatt ist nach unserem Eindruck ein vorbildliches Projekt: klein genug, um überschaubar zu sein (30 Leute in der Werkstatt, 6 »Satelliten«), groß genug, um auf erhöhte Nachfrage zu reagieren; angemessene Löhne und Prämien, korrekte Lohnbuchhaltung, saubere Arbeitsplätze, Mitarbeiter/innen, die gerne dort arbeiten und bleiben wollen, interessante Produkte, keine Probleme bei Zahlungen bzw. Qualitätsfragen.
Mehr Info unter [http://www.globo-fairtrade.de]
Internationale Kampagne für nachhaltigen Bananen-und Ananashandel.
Bananas uns Ananas gehören zu den meist gehandelten Früchten der Welt. Exportfrüchte werden hauptsächlich auf riesigen, monokulturellen Plantagen angebaut, deren Vermarktung von großen Fruchtkonzernen wie Chiquita, Dole und Del Monte kontrolliert wird. Die europäischen Supermärkte wollen möglichst billige Früchte. Aber: Millionen von Menschen in Lateinamerika, Afrika, der Karibik oder Südostasien sind von diesem Handel abhängig. Die wahren Produktionskosten tropischer Früchte werden von den Arbeiter/innen, ihren Familien und ihrer Umwelt bezahlt.
Machen Sie mit: Sie als Konsument/in haben die Macht, politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger zu beeinflussen. Dieser sind für eine Verbesserung der Situation in der Bananen und Ananasbeschaffung verantwortlich. Sie können über ihren verantwortungsvollen Einkauf fairen Handel und nachhaltige Produktion unterstützen!
Unterstützen Sie die Einhaltung von Arbeitsrechten und Umweltschutz in der Bananen- und Ananasbeschaffungskette. Entdecken Sie die Geschichten hinter den makellosen Früchten![http://www.makefruitfair.de]
in diesem Sommer werden die Weichen für eine neue EU-Agrarpolitik gestellt. Im Rahmen der Weltladentagskampagne wurde bereits auf die Kampagne "Meine Landwirtschaft hingewiesen.
Unter dem Link
[http://www.meine-landwirtschaft.de/...]
könnt Ihr abstimmen, wie Ihr Eure 100,00 € Agrarsubventionen, die jede EU-BürgerIn zahlt verwenden wollt und so ein deutliches Zeichen für eine andere EU-Agrarpolitik setzen. Mitmachen!
2 Milliarden Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika müssen, obwohl sie hart arbeiten, von weniger als 2 Dollar am Tag überleben. Sie sind anfällig für Ausbeutung, sei es als BäuerIn oder als HandwerkerIn in kleinen Familienbetrieben oder als abhängig Beschäftigte in größeren Unternehmen. Die konventionellen Marktkräfte drängen sie tendenziell immer weiter an den Rand. Der Faire Handel ist eine Reaktion darauf. Seine Vision ist eine Welt, in der Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung im Zentrum der Handelsstrukturen und praktiken stehen, so dass jeder durch seine Arbeit einen menschenwürdigen Lebensstandard erreichen und sein Entwicklungspotential voll entfalten kann. Die Weltläden sind in Deutschland die Fachgeschäfte für Fairen Handel.
Mit dem Handel von Kaffee werden Milliarden-Umsätze gemacht. Das meiste Geld fließt in die Taschen von Zwischenhändlern und Kaffeekonzernen oder landet beim Staat. Für die Kaffeebauern bleibt nur ein Bruchteil übrig. Dabei ist der Anbau und die Weiterverarbeitung von Kaffee ein sehr arbeitsintensiver und aufwendiger Prozess.
Der Faire Handel sichert den Kleinbauern garantierte Mindestpreise und langfristige, partnerschaftliche Handelsbeziehungen. Außerdem fördert er den schonenden Umgang mit der Natur und die Selbstorganisation und Entwicklung der Bauern z.B. durch Weiterbildungen und Sonderzahlungen für biologisch angebauten Kaffee.
[zum Film: http://www.youtube.com/watch?v=f0Gm...]
Idee und Schnitt: Volker Hoffmann Kamera: Volker Hoffmann und Markus Adloff Produktion: weltfilme.de Musik: Niels Fölster
Fairer Handel und biologischer Landbau haben viele grundsätzliche Gemeinsamkeiten, stellen aber zwei verschiedene Ansätze mit eigener Entstehungsgeschichte und unterschiedlichen Zielen dar. Die Ursprünge des ökologischen Landbaus reichen in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts zurück. Ziel ist vor allem der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Der Faire Handel entstand Ende der 60er Jahre aus Protesten gegen die katastrophalen Folgen ungerechter Handelsstrukturen. Er setzt sich insbesondere für mehr Gerechtigkeit und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Produzenten im Süden ein.
„Wir werden vollständig auf ökologischen Landbau umstellen, zum Wohle von Mensch und Natur. Doch dazu brauchen wir auch Freunde, die uns politisch unterstützen, Menschen, die unsere Produkte kaufen und bereit sind, dafür einen angemessenen Preis zu zahlen. Solche Freunde haben wir im Fairen Handel gefunden.“ Joaquín Vásquez, Präsident von UROCAL, einer Vereinigung von Kleinbauern in Ecuador
Tatsächlich wollen viele Verbraucher heute beides und legen bei ihrer Kaufentscheidung Wert auf ökologische und soziale Aspekte. Der Faire Handel hat darauf reagiert: Mehr als 70 % aller fair gehandelten Lebensmittel stammen auch aus kontrolliert biologischem Anbau!
Sie haben noch weiterführende Fragen? Mehr
Willst du mehr über Fair gehandelte Produkt wissen, zu Land und Leuten, die hinter den Produkten stecken? Gepa hat eine sehr schöne Internetseite gemacht wo man alles finden kann...Mehr
Neben dem Verkauf der fair gehandelten Produkte besteht ein zweiter Schwerpunkt der Weltladenarbeit in der Beteiligung an politischen Kampagnen. Denn nur die politische Informations- und Lobbyarbeit kann langfristig ungerechte Strukturen im Welthandel beseitigen.
Die 2010/2011 stattfindende neue Kampagne trägt den Titel „Öko + Fair ernährt mehr! Eine Kampagne für zukunftsfähige Ernährungssicherung“. Die Stärkung von KleinproduzentInnen ist das Hauptanliegen des Fairen Handels. Daher werden setzt sich die neue Kampagne gezielt für die Ernährungssicherung der hungernden Menschen weltweit ein und behält dabei den Klimawandel und seine Folgen im Hinterkopf. Sie wird in Kooperation mit Naturland, einem der größten Öko-Verbände weltweit, durchgeführt. Derzeit sind die AG Kampagnen, der Weltladen Dachverband, Naturland und die Weltläden dabei, die Kampagne auf die Beine zu stellen. Mehr
Die Fair Trade Zone ist die erste Freihandelszone der Welt, die den ArbeiterInnen gehört. 55 Familien leben von den Einkünften aus der Kooperative, die bereits seit 2001 sebstbestimmt und zu fairen Bedingugen T-Shirts produziert. Mehr
Anlässlich der Bundestagswahl 2009 hat das Forum Fairer Handel Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten verschickt und sie nach ihrer Meinung gefragt: Wie kann der Konsum fair gehandelter Produkte unterstützt werden? Welche Konzepte haben sie, um Kleinproduzentinnen und -produzenten im Süden zu unterstützen? Wie können ehrenamtliches Engagement und Lebenslanges Lernen gefördert werden? Mehr: Forum Fairer Handel - Infos für politisch Interessierte
Fair Play wird im Sport groß geschrieben. Abseits des Sports gehen wir jedoch oftmals ganz und gar nicht fair miteinander um: Häufig regiert das Recht des Stärkeren. Mit der Aktion "Fair Play for Fair Life" wirbt "Brot für die Welt" für gerechtere Regeln im Zusammenleben der Menschen weltweit. Fair Play ist nicht nur ein Motto für den sportlichen Wettkampf, sondern sollte genauso für die Beziehungen zwischen den Ländern des Südens und Nordens gelten. mehr